Fisch und Blumen kaufen – aber richtig…

Wer gerne Fisch isst, kann einen Beitrag leisten und darauf achten, dass die Meeresbewohner ohne Raubbau an der Resource Fisch gefangen wurden. Stichwort: Nachhaltigkeit.
Dafür gibt es jetzt das MSC Logo: Auf der Website: http://de.msc.org/ kann man auch die Geschäfte finden, die Fisch unter diesem Label verkaufen.

Wer gerne Blumen kauft, sollte auch darauf achten, dass diese politisch korrekt hergestellt sind: Das Flowerlabel dient dem Käufer zur Orientierung. Details dazu finden sich bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Flowerlabel

Ich selbst kannte diese Label beide nicht. Zukünftig werde ich aber darauf achten.

Grenzwertig

Frontal 21 berichtet davon, dass man im Gesundheitsministerium einfach mal die Grenzwerte für nachweisbare Pestizide erhöht hat. Damit sind hochbelastete Produkte, die bunt und gesund aussehen, nicht mehr wirklich zu empfehlen. Hier ein Zitat:

1999 waren in einem Kilo Äpfel nur 0,01 Milligramm des Pilzbekämpfungsmittels Chlorthalonil erlaubt.
Heute ist ein Milligramm, also die hundertfache Menge des Stoffes zulässig, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen.

Kaum jemand regt sich darüber auf. Schade!

Wo CSU drauf steht ist auch CSU drin…

Ich muss ja zugeben, dass ich Horst Seehofer (CSU) eigentlich nicht so schlecht fand. Jetzt hat er aber jeden Kredit bei mir verspielt: Keine besondere Förderung der Bio-Bauern mehr. Toll. Das zarte Pflänzchen Bio-Förderung wird zertreten.

Wer braucht denn den ganzen Gen-Fraß und wer will denn das Hormonfleisch essen? Ich nicht. Der letzte Skandal bei Lidl und Co mit Spritzmitteln bei Gemüse dokumentiert doch sehr schön, dass wir das wohl auch nicht wirklich im Essen haben wollen.

Klar, die Geiz ist Geil Mentalität der meisten Deutschen findet: Bio ist viel zu teuer. Ich dagegen versuche nur Bio-Produkte zu kaufen und habe einen schweren Stand, wenn diese Produkte nicht im Supermarkt zu haben sind.

Ökologisch angebautes Gemüse schmeckt meist besser und ist auch nicht so vernichtend intensiv angebaut, wie bei konventionellen Produkten. Weniger (Spritzmittel) ist mehr. Dann eben weniger kaufen, dafür aber gezielt Bio-Produkte. Komischerweise sind die Bio-Tomaten bei Aldi oft ausverkauft. Einen Absatzmarkt dafür gibt es offensichtlich. Vielleicht braucht man keine Extra-Förderung. Hoffentlich.